25 Jahre – AFG bewegt
* 01/13: Start ins Jubiläumsjahr * Brunch des Kollegiums 1988 – 2013 * 02/13: Helau * 03/13: RESET * O4/13: Sponsorenlauf * Projektwoche JG 11* 05/13: Bücher aus dem Feuer * 06/13: Geburtstag Anne Frank * Schulfest mit Ehemaligentreff und Verkauf der 25-Jahres-Schrift sowie der T-Shirts unserer Jubiläums-Edition 2013 mehr...* 07/13: Internationale Woche JG 12 * Schwimmfest * 09/13: Kollegiumsausflug Amsterdam * Projekt- & Wanderwoche *
Aktuelle Projekte des Kulturagenten-Programms. mehr...
Hinweis
Aktuelle Informationen für die Eltern der zukünftigen Fünftklässler vom INFO-Abend JG 5.
Aktuelle Informationen zu den Zentralen Prüfungen vom INFO-Abend JG 10.
Informieren Sie sich über weitere aktuelle Projekte. mehr...
Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte!
Liebe Schülerinnen und Schüler!
Verehrte Freunde und Förderer unserer Schule!
25 Jahre - AFG bewegt!
Die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp feiert ihr 25-jähriges Schuljubiläum.
Viele von Ihnen und euch haben die AFG bewegt und sich von ihr bewegen lassen, haben sie zu dem gemacht, was sie ist, und arbeiten daran, dass es ein freundlicher, sozialwirksamer und weltoffener Lernort ist, wird und bleibt.
Das wollen wir gerne gemeinsam mit Ihnen und euch am Samstag, dem 15.06.2013, feiern. Bei schönem Wetter soll unser Schulfest in weiten Teilen draußen stattfinden.
Von 11 bis 16 Uhr kann man die vielfältigen Angebote rund um unser Motto anschauen, anhören, erleben und natürlich sich selbst bewegen.
Körperliche und geistige Aktivitäten laden zum Mitmachen ein!
Nach anstrengender Bewegung ist in der Mensa, auf dem Schulhof sowie gegebenenfalls in einigen Klassenräumen für eine Stärkung gesorgt.
Bewegen Sie sich mit und feiern Sie mit uns gemeinsam!
Wenn Sie sich mit Spenden für unsere große Cafeteria in der Mensa beteiligen möchten oder Ihren Bücherschrank verkleinern wollen, geben Sie bitte den unteren Abschnitt dieser Einladung ausgefüllt bis zum 10.06.2013 bei der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer Ihres Kindes ab. Kuchenspenden bitte am 15.06.2013 ab 9.30 Uhr in der Mensa abgeben.
H. Gucek-Rehn K. Wibbeke
Schulleiterin Schulfestteam
Local Heroes – Plötzlich VIP
20.5.2013. „Müssen wir für die Cola was bezahlen?“ – „Aber nein. Ihr seid doch jetzt VIPs. Da habt ihr alles frei und kommt auch überall kostenlos hin.“
Ungläubige Gesichter, freudiges Lachen. Ja, wir gehören jetzt dazu, ganz wie die Großen, die Profis. Mit VIP-Künstler-Ausweisen versorgt und angesiedelt zwischen Rock´n´Roll-Gruppe und NDR-Bigband warten die Kinder der Band-Klasse 5d ganz kribbelig und aufgeregt vor Lampenfieber auf ihren musikalischen Auftritt im großen Festzelt des Moerser Jazz-Festivals.
Es ist Pfingstmontag, 15.30 Uhr. Gleich werden wir auf die Bühne gehen und im Rahmen der Local Heroes für das versammelte Publikum spielen. Schnell noch eine Cola getrunken, ein paar Salzstangen stibitzt, eine Handvoll Gummibärchen vom Catering eingesteckt – dann geht es auch schon los.
Auf der Bühne sind alle Plätze bestens organisiert. Das haben wir zuvor beim Soundcheck schon ganz genau besprochen und auch den richtigen Auftritt auf die Bühne geprobt. Nach einer kurzen Ansage von Achim Tang, dem ehemaligen Moerser Improviser in Residence, sind alle bereit. Jessica Slavik tritt vor das Orchester, das von einer Band Erwachsener verstärkt wird, und beginnt mit ihrem Dirigat.
Gleich zu Beginn setzt sie mit einem starken Schlagzeugbeat ein kraftvolles Zeichen. Souverän beherrscht sie die einzelnen Instrumentengruppen, lässt sie abwechselnd und auch gemeinsam zum Schlagzeug agieren. Große wie kleine Musiker sind voll konzentriert, achten auf die einzelnen Handzeichen und reagieren sofort. So erklingt eine spontane Improvisation, von der noch keiner weiß, wie sie sich genau entwickeln wird – alles entsteht im Augenblick, aus dem Bauchgefühl heraus. Eigentlich sollten noch drei weitere Dirigenten abwechselnd zum Einsatz kommen, doch der enge Zeitplan zwingt uns dazu, dass Stephan Krug und Sossan Aziziyan, die ebenfalls für diese Aufgabe sehr begabt sind und gute eigene Ideen entwickeln können, zurückstecken müssen. Beendet wird das eigenwillige Stück von Matin Hajatayan Fouomani, der mit einer Reihe von lauten, immer schneller werdenden Orchesterschlägen einen eigenen Akzent zum Schluss setzt.
Danach gibt es noch ein besonderen Leckerbissen: Stand By Me, gesungen von Nina Fontaine und Stephan Krug. Von Lampenfieber ist nun keine Spur mehr da. Der kraftvolle Gesang und die Spielfreude der Kinder packen und überzeugen das Publikum, das die Musiker mit einem kräftigen Applaus belohnt.
Begonnen hat alles nach den Osterferien. Achim Tang besuchte mehrmals unsere Bandproben in der Schule und übte mit den Schülern sein Konzept der Orchesterimprovisation ein. Eine Reihe von Handzeichen wurden festgelegt für kurze und lange Töne, laute und leise Aktionen, hohe und tiefe Tonstufen, usw. Zuerst waren die Kinder noch etwas ungelenk. Kaum einer war bereit am Pfingstmontag statt in Kurz-Urlaub zu fahren auf dem Jazzfestival aufzutreten. Doch im Laufe der Zeit beginnen sie immer mehr dieses besondere Konzept zu schätzen. Alle können gleichermaßen mitmachen, egal wie gut sie ihr Instrument beherrschen, und sie können nun auch eigenverantwortlich die Musik als Dirigent nach eigenen Ideen und Vorstellungen spontan im Augenblick formen und gestalten. Die Schüler entwickeln viele kreative und ausgefallene Klangideen. Auf einmal sind fast alle bereit für ihren Auftritt und können es kaum noch erwarten.
Die letzte große Probe findet am Donnerstag vor Pfingsten statt. Zeitgleich mit den Klassen 5c und 5e, die sich zusammen mit Moerser Profimusikern auf verschiedenste Arten als Klang-Forscher betätigen, wird noch einmal die große Improvisation geübt.
Ein großer, aufrichtiger Dank geht noch an alle Eltern der Schüler der Klasse 5d, die selbstlos auf teilweise vielleicht schon länger geplante Urlaubsfahrten über Pfingsten verzichtet haben und alle ihre Kinder sicher und rechtzeitig nach Moers zum Jazzfestival brachten, damit dieses wirklich einmalige Erlebnis möglich gemacht werden konnte.
Jürgen Krewer
Lesenacht in der Schulbücherei
17.5.13. Anfang Mai fand die diesjährige Grusel-Lesenacht in unserer Bücherei statt. Wie immer konnten Schülerinnen und Schüler aller 5. Klassen teilnehmen.
Ab 18.30 Uhr trudelten die Kinder nach und nach ein und schmökerten, bis alle eingetroffen waren, in den bereitgelegten Gruselbüchern.
Nach dem gemeinsamen Abendessen eröffneten wir die Spielrunde. Viel Spaß machte vor allem ein Spiel, bei dem bekannte Persönlichkeiten erraten werden mussten.
Als es dunkel wurde, zogen wir, mit Taschenlampen bewaffnet, los zur Nachtwanderung durch den Jungbornpark. Das war einigen doch etwas unheimlich, vor allem als wir die Taschenlampen ausknipsten, um den Wald wirklich im Dunkeln zu erleben. Den drei Jungen, die dabei waren, machte es besonders viel Spaß sich zu verstecken und die Mädchen mit lautem Gebrüll zu erschrecken, was ihnen auch immer wieder gelang.
Zurück in der Bücherei durften die Kinder endlich ihre „Schlafzimmer“ herrichten. Es wurden Luftmatratzen aufgepumpt und zwischen den Bücherregalen verstaut, Schlafsäcke ausgebreitet und Proviant zurechtgelegt.
Anschließend machten wir es uns auf einigen Wolldecken gemütlich und lasen im Dunkeln –nur der Vorleser hatte eine Taschenlampe – Gruselgeschichten vor. Es war so spannend, dass wir die Zeit ganz vergaßen.
Zu Beginn der Geisterstunde verkrochen sich dann alle in ihren Schlafsäcken, durften aber noch kurze Zeit im Schein der Taschenlampen lesen oder miteinander flüstern.
Etwas übernächtigt aber zufrieden wurden die Kinder nach dem Frühstück von ihren Eltern abgeholt.
Hildegard Drissen
Ausflug nach Liège (Lüttich)
Die Französischkurse der Jahrgangsstufen 7 und 8 haben einen Ausflug nach Liège (Belgien) gemacht. Nach einer langen und spaßigen Fahrt kamen wir alle heil in Liège an. Liège ist 150 km von Moers entfernt. Nachdem wir eine Stadtrallye gemacht hatten, hatten wir Zeit für uns. In dieser freien Zeit, wo alle Spaß hatten, mussten wir Interviews mit belgischen Passanten machen. Jedoch hat das Wetter nicht so mitgespielt, es hat immer wieder mal geregnet. Während des Ausflugs haben wir zwei Attraktionen gesehen, einmal ein Kriegerdenkmal in der Nähe der Zitadelle (s. Foto) und einmal die Kathedrale von Liège. Die Schüler fanden ebenfalls „la montagne de Bueren“ (eine Treppe zwischen Zitadelle und Altstadt mit 374 Stufen !) sehr interessant. Was alle Schüler an Liège schlecht fanden, waren die zu hohen Preise. Die Rückfahrt war angenehm und ruhig, weil alle müde waren.
Daniel Schäfer und Valon Rrustemi (Klasse 8)
Lebende Ausstellung in Moerser Innenstadt
12.05.2013. Am 6. Mai 2013 stellten sich die Klasse 5e sowie Schüler/innen des Deutschkurses des 11. Jahrganges in die Moerser Innenstadt, um interessierte Bürger zum einen über das Leben der Anne Frank zu informieren, zum anderen darüber aufzuklären, dass noch in der heutigen Zeit Autoren um ihr Leben fürchten müssen, aufgrund ihrer Publikationen. Anlass war die Aktionswoche „Bücher aus dem Feuer“, einer Gedenkwoche zum 80jährigen Jahrestag der Bücherverbrennungen im Deutschen Reich. Da es in Moers sowie in der näheren Umgebung kein Museum gibt, welches das Dritte Reich thematisiert, haben sich die Schüler überlegt, wie man zu diesem Jahrestag die Leute auf eine andere Art über die Gräueltaten des NS-Regimes aufklären kann. Sie stellten sich mit ihren Tafeln in die Mitte der Haupteinkaufsstrasse und stellten sich den Kommentaren der Bürger. Diese fielen in den meisten Fällen sehr positiv aus, dennoch gab es auch kritische Anmerkungen der Passanten, dass die Schüler noch „zu klein“ seien, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Alle waren sich allerdings einig, dass man sich mit diesem Thema nicht früh genug auseinandersetzen könne, denn die Einbindung schon der kleinsten Schüler an der Schule in demokratische Akte kann Diktatur sowie den Rückfall in nationalsozialistische Strukturen verhindern. Unterstützt wurden die „Kleinen“ von den Schülern des 11. Jahrganges, die sich mit ihren Tafeln unter die „Lebensstationen“ von Anne Frank mischten. Hier halfen sie nicht nur den Fünftklässlern Rede und Antwort zu stehen, sondern lockerten die Thematik mit der Darstellung ihrer Autoren auf. Denn nicht nur vor 80 Jahren wurden Autoren in der „Aktion wider den undeutschen Geist“ (Symbolhafte Bücherverbrennung) verbrannt, sondern auch in der heutigen Zeit müssen Menschen, die „unbequeme“ Texte schreiben, um ihr Leben fürchten. Es gibt den Ausspruch, dass zuerst die Bücher brennen und dann die Menschen. Lasst uns dagegen gemeinsam angehen!
Vielen Dank an die tapferen Schülerinnen und Schüler, denn an diesem Tag schien die Sonne besonders stark!
Sandra Schilling-Punge
Ausflug nach Antwerpen
3. Mai 2013. Am letzten Freitag Ende April sind wir, die Niederländisch-Kurse des neunten, zehnten und elften Jahrgangs, nach Antwerpen gefahren. Gegen acht Uhr ging es los und nach zweieinhalb Stunden Fahrt sind wir endlich in Belgien angekommen. Anfangs sind wir in unseren Gruppen durch die Stadt gelaufen um den Fragebogen, der von den Elfern zusammengestellt worden war, zu bearbeiten. Um die Fragen zu beantworten mussten wir Sehenswürdigkeiten wie das historische Rathaus und eine Kirche aufsuchen. Dabei mussten wir natürlich viele Einheimische um Hilfe bitten und konnten somit unsere Niederländischkenntnisse auf die Probe stellen. Nach Beendigung der Stadtrallye am „Rubenshuis“ konnten wir unsere restliche Zeit selber gestalten. Einige schlenderten durch die schöne Shoppingmeile, andere besichtigten den alten Bahnhof oder gingen „frietjes“ essen. Um halb vier trafen wir uns alle wieder vorm Rathaus, machten ein Gruppenfoto und gingen zurück zum Bus. Die Rückfahrt verbrachten wir mit Musik Hören und mit dem Erzählen von unseren Erlebnissen in Antwerpen. Um viertel nach sechs kamen wir in Moers an. Trotz des verregneten Wetters hatten wir einen tollen Tag in Antwerpen.
Jana Lunau & Anna Kunzel (JG 10)
Sponsorenlauf der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp ein voller Erfolg!
2. Mai 2013. Wer sich nur einen kleinen Eindruck davon verschaffen wollte, mit wie viel Engagement und Elan die Schülerinnen und Schüler der AFG beim diesjährigen, von Sonne und frischer Brise verwöhnten Sponsorenlauf zugunsten der Schulhofgestaltung bei der Sache waren, der brauchte sich gar nicht das rege vormittägliche Treiben im Jungbornpark anzuschauen. Es genügte, sich nach Schulschluss auf eine Bank am Hauptausgang zu setzen. Erschöpfte, aber glückliche Kinder und Jugendliche mit roten Wangen und wackligen Knien zogen da vorbei und schleppten mit buchstäblich letzter Kraft ihre Schulsachen zu den Bushaltestellen und Fahrradständern.
Trotzdem hätte derjenige, der nur diesen kleinen Eindruck mitbekam, etwas verpasst, wenn er nicht die Gelegenheit ergriffen hätte, in den von Farbtupfern übersäten Jungbornpark zu kommen, in dem mehr als 1000 Läuferinnen und Läufer sich auf den Wegen in Sportkleidung tummelten.
„Dass unsere Jungen und Mädchen mit so viel Herzblut dabei und bereit sind, sich für einen guten Zweck völlig zu verausgaben, das ist schon toll,“ sagt Organisator Jörg Ehret auf seinem letzten Kontrollgang durch den Park. Selbst jetzt, kurz nach der sechsten Unterrichtsstunde, drehen noch einige ehrgeizige Schüler ihre Runden, die auf Zuruf erstaunliche Kilometerzahlen nennen: „28 Kilometer!“ ruft einer knapp, „Gleich hab ich die 30 voll!“ keucht ein anderer und steuert die letzte Stempelstation an. „Na dann los, Endspurt!“ feuert Jörg Ehret ihn an.
Dieses Mal waren die Teilnehmer des alljährlich stattfindenden Laufs ganz besonders motiviert – nicht zuletzt, weil viele Eltern mithalfen und die Läufer mit frischem Gemüse, Wasser und anderen Kraftspendern versorgten, die von den Eltern und umliegenden Firmen großzügig gespendet worden waren. Man sieht mal wieder: Wenn alle mitziehen, kann man wirklich etwas bewegen! Herzlichen Dank an dieser Stelle an die vielen Sponsoren, die diese Aktion unterstützt haben. Der Erlös fließt zum einen Teil in die Schulhofgestaltung, an der die SV maßgeblich beteiligt ist, und zum anderen in weitere Projekte, die mit Bewegung zu tun haben. Freude an Bewegung und Motivation zum Sporttreiben werden an der AFG nun mal groß geschrieben.
Und dass es sich lohnt, wenn alle im Sinne der Sozialwirksamen Schule an einem Strang ziehen, hat dieser erfolgreiche Sporttag mit insgesamt 7910 zurückgelegten Kilometern mal wieder unter Beweis gestellt.
Nils Wiechern
"Solange es das noch gibt,
diesen wolkenlosen blauen Himmel,
darf ich nicht traurig sein. "
Anne Frank. Tagebuch
Jürgen Niesel
* 27. September 1951 † 10. April 2013
Die Schulgemeinde der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp trauert um Jürgen Niesel, der trotz schwerer Krankheit für uns alle überraschend viel zu früh verstorben ist.
Jürgen Niesel war als Mann der ersten Stunde seit Gründung unserer Schule Mitglied des Lehrerkollegiums und hat als Klassen- und Fachlehrer, in Arbeitsgemeinschaften und in unzählbaren weiteren Bereichen unser Schulleben geprägt.
Wie Anne Frank hat er in Freud‘ und Leid den Blick für das Schöne gehabt. Jürgen Niesel hatte die Gabe, sich zu begeistern und mit anderen zu freuen. Blauer Himmel, weites Meer, grüne Wiesen waren nach seinem Sinn.
Ob Erwachsener oder Kind, mit Jürgen konnte man „Pferde stehlen“.
Für das Kollegium, die Eltern und die Schülerschaft wäre das erste Vierteljahrhundert der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp ohne Jürgen Niesel nicht vorstellbar.
Moers, den 11. April 2013
Für die Bezirksregierung Der Personalrat
Düsseldorf für Lehrer an Gesamtschulen
Hannegret Gucek-Rehn Michael Ladeur
Leitende Gesamtschuldirektorin
Im Lichtflur der Verwaltungsetage liegt bis zum 2. Mai ein Kondolenzbuch aus.
Erfreuliche Ergebnisse bei den Prüfungen zu den Französischdiplomen
25.04.13. Die Anstrengungen bei den Französischprüfungen im Februar haben sich gelohnt, denn
nun konnten 17 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8, 10 und 11 ihre Erfolgsbescheinigungen
in Empfang nehmen. Die durchschnittliche Punktzahl lag mit 72,5 Punkten (von 100 möglichen Punkten)
erfreulich hoch, 7 Teilnehmer schafften 80 Punkte und mehr. Auch in diesem Jahr wurden teilweise sehr gute Ergebnisse bei den mündlichen Prüfungen erzielt. 7 Schülerinnen und Schüler haben bereits ihre zweite Prüfung erfolgreich bestanden.
Auf die endgültigen Diplome müssen wir aber noch warten. Sie werden erst nach den Sommerferien
feierlich überreicht.
Hildegard Küsters
Schüler erarbeiten Ausstellung zum Nationalsozialismus in Moers
25.4.13. Im Technikflur weht zur Zeit ein anderer Wind. Mit Unterstützung von lauten Beats und unter Anleitung von Andreas Baschek erstellen gerade Schüler /- innen des 11. Jahrganges lebensgroße Holzfiguren. Die oberste Etage des Oberstufengebäudes ist geblockt mit weiteren Schülern des 11. Jahrganges. In dem einen Raum werden unter Mithilfe von Caroline Skroch 19 Bilder erstellt und im Raum von Steffi Koch nähen weitere Schüler aus Stoff die Hintergünde für diese Bilder.
Aber was soll das?
Schüler/-innen erarbeiten zur Zeit eine Wanderausstellung zum Thema „Moers im Nationalsozialismus“ in Zusammenarbeit mit drei ortsansässigen Künstlern.
Mit Mitteln der Kunst soll das Interesse für deutsche und regionale Geschichte geweckt werden. Denn Moers und die nähere Umgebung bieten keine Ausstellung zu einem der dunkelsten Kapitel Deutschlands.
Daher ist diese Ausstellung auch als Wanderausstellung geplant worden, damit sie zunächst bei den Kooperationsschulen der Anne-Frank-Gesamtschule gezeigt werden kann (Justus-von-Liebig-Hauptschule, Heinrich-Pattberg-Realschule), um dann an interessierte Institutionen, Vereine etc. weitergereicht zu werden. Unterstützt wird dieses Projekt durch das Kulturagenten – Programm aus Berlin.
Man kann also gespannt sein, wenn die Ausstellung Anfang Juli aufgebaut und der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Die Ansprechpartner auf Lehrerseite sind: Susanne Oehlers, Anna Merten, Liane Schwenckner, Sandra Schilling-Punge. (Bildergalerie)
Sandra Schilling-Punge
Willkommene Unterstützung für „Arkadas“
20. April 2013. Das Arkadas-Team freut sich über die überaus freundliche Unterstützung seines Nachhilfe-Angebotes in Form einer umfangreichen Buchspende.
In dieser Woche besuchten Herr Ibrahim Yetim (Mitglied des Landtages) und Herr Guido Lohmann (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederrhein e.G.) unsere wöchentliche Arkadas-Beratungssitzung. Sie informierten sich rund eine Stunde lang im Beisein zahlreicher Presse-Vertreter über unser Projekt und überreichten anschließend ein Dutzend „Duden“-Ausgaben mit gebündeltem Abitur-Wissen quer durch alle Schulfächer, die wir bei unserem Nachhilfe-Angebot sehr gut einsetzen können. Die Präsentation übernahmen neben Serkan Erol (12) bewährte Arkadas-Kräfte: Aylin Uslu, Elvan Civelek, Bükre Yildiz, Eren Kilicdere, Gözde Gürleyen (alle 12. Jahrgangsstufe), Aylin Demir (JG 11), Büsra Yilmaz und Michael Gordon (beide JG 10). Mit den Schülern und Schülerinnen freuten sich die Schulleiterin Hannegret Gucek-Rehn, ihr Stellvertreter Christian Brylak, der Didaktische Leiter Michael Murmann und natürlich auch die stolzen Lehrer und Projektbegleiter Baris Uçak und Joachim Sistig.
Die Ankündigung einer regelmäßigen finanziellen Unterstützung des Projekts, das einen ausgeprägt genossenschaftlichen Ansatz erkennen lasse, durch die Volksbank löste natürlich allseitige Begeisterung aus.
In der Regionalpresse wurde schon am folgenden Tag die Arbeit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch umfassende Berichterstattung gewürdigt.
Dr. Joachim Sistig
Worin unterscheidet sich der Mensch von anderen Vertretern der Hominiden ?
19.4.2013. Die wenigsten Unterschiede – zumindest im Aufbau und der Aktivität der Gene – fand man ausgerechnet im Gehirn, obwohl der Erwerb der Sprache und die Funktion des Gedächtnisses bisher als die Errungenschaft des Menschen postuliert wurde.
Näher untersucht haben die Schülerinnen und Schüler des Biologie Leistungskurses im Ziellauf ihrer Unterrichtszeit an der Anne-Frank-Gesamtschule deshalb die Zusammenhänge von Ernährungsweise und Sozialverhalten bei den verschiedenen Primatenarten des Krefelder Zoos.
Die Schimpansen waren, vor allem von der Ankunft unser männlichen Forscher, wenig erfreut und gaben mit aggressivem Verhalten - auch ohne Worte - äußerst geräuschvoll, mit gezielten Wurfattacken mehr als deutlich gestikulierend zu verstehen, dass sie von unserem Besuch ihrerseits nicht erbaut waren.
Die Kommunikation zwischen uns und den Orang-Utans sowie den Gorillas, aber auch unter den jeweiligen Primatengruppen verlief hingegen entschieden gelassener und ausgeglichener, was genauere Beobachtungen von Gesichtsausdrücken und Körperhaltungen unser nahen Verwandten viel einfacher für uns machte. Bleibt zu fragen, inwieweit auch der Gorilla Ähnliches über uns zu denken vermag und uns dieses nur in Ermangelung gemeinsamer Sprache nicht vermitteln kann.
Den Schülerinnen und Schülern unserer Schule wünsche ich heute viel Erfolg beim Bearbeiten der Biologie-Aufgaben im Abitur 2013!
G. Tromnau
„Geht doch!“
15. April 2013. Beim „Berufetag“ der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp in Moers stellten kürzlich Betriebe und Organisationen der Region Berufe und Ausbildungen vor und helfen so den Achtklässlern bei der Vorbereitung ihrer späteren Berufswahl.
„Ist doch ganz einfach!“, sagt der 16-jährige Kevin, Schüler an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp, während er dem Azubi von Bayer bei der Pipettierübung zuschaut. Wohl doch nicht, denn Kevin benötigt mehrere Versuche, bis er herausfindet, ob die Flüssigkeit in dem Glaskolben eine Lauge oder eine Säure ist. „Geht doch!“, lobt der Lehrling des Chemiekonzerns den Schüler schließlich.
Die kleine Übung für zukünftige Chemikanten ist Teil des so genannten „Berufetages“, der jetzt an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp für Schüler/-innen der 8. Klassen stattfand. Im Rahmen der dieses Jahr bereits zum 25. Mal durchgeführten Vormittagsveranstaltung informierten Ausbildungsbetriebe und Organisationen aus der Region über Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten. Der Info-Tag stellt den Beginn einer die Schüler und Schülerinnen begleitenden, intensiven Beratung zur Berufs- und Studienorientierung an der Anne-Frank-Gesamtschule dar. Diese umfasst u.a. mehrere Schulpraktika sowie Besuche von Ausbildungsbörsen und individuelle Beratungstermine.
Nicht nur zukünftige Chemikanten, auch Interessenten an Ausbildungen im erzieherisch-pädagogischen Bereich, in der Verwaltung oder im Handwerk und im Bereich Logistik fanden in den Räumen der Schule kundige Ansprechpartner und geduldige Zuhörer. Überall wurde informiert, veranschaulicht und demonstriert. Eine kleine Gruppe scharte sich um eine Miniatur-Pumpanlage, mit deren Hilfe Chemikanten Grundregeln der Steuerungs- und Regelungstechnik erlernen. „Hier ist besonders mathematisches Grundwissen gefragt“, erläuterte ein betrieblicher Auszubildender.
Der Erfahrungsaustausch mit den Jugendlichen, die bereits die Ausbildung in einem sie selbst interessierenden Beruf begonnen haben, ist den Schülern und Schülerinnen besonders wichtig: „Die fast Gleichaltrigen sind in den Augen unserer Schüler besonders vertrauenswürdige Auskunftspersonen“, sagt Elke Wirtz, eine der Studien- und Berufswahlkoordinatoren an der Gesamtschule. „Sie sprechen einfach die gleiche Sprache.“
Dass der Informationstag gelungen war, zeigte sich nicht zuletzt daran, dass an vielen Orten im Schulgebäude auch nach Ende der offiziellen Veranstaltung Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit Vertretern der Betriebe diskutierend zusammenstanden und nicht nach Hause gehen wollten.
Erste konkrete Ergebnisse hat der Berufetag auch schon gezeigt: Einige Schüler/-innen nehmen demnächst an einem einwöchigen Schnupperkurs der Bayer-Tochter Currenta in Krefeld-Uerdingen teil. Geht doch.
(An dieser Stelle geht unser Dank an alle beteiligten Firmen und Organisationen. Die Bahn AG, AOK, Currenta, EDEKA GERDES, Bundeswehr und das Hermann Gmeiner BerufsKolleg haben mit ihrem Engagement zu einem Gelingen dieses Tages beigetragen und wesentliche Anstöße zu einer Optimierung der Veranstaltung gegeben.)
Elke Wirtz
Auftritt der 6d (Bandklasse) in der AWO-Tagespflege im Rheinkamper Ring
22.3.2013. Hurra! Der Frühling ist da! Zumindest fühlte es sich am Mittwoch, dem 20.03.2013, trotz winterlichen Wetters bei dem Auftritt der Klasse 6d der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp in der Tagespflege der AWO so an.
Gemeinsam mit den älteren Damen und Herren stimmte die Klasse, unter der Leitung von Frau Jansen, traditionelle Frühlingslieder an; es wurde musiziert, gesungen, geklatscht und sogar ein wenig geschunkelt.Nach dem gelungenen Auftritt gab es von der AWO für die Schüler noch eine kleine Osterüberraschung.
Wir hoffen, dass wir den Frühling aus der Reserve locken konnten und nun wirklich bald sagen können :„Winter ade“.
Janina Pfeiffer
Abi-Mottowoche endet bunt und fröhlich
22.3.2013 13 Jahre Zirkus – Wir brechen unsere Zelte ab, so der Abschluss-Slogan des diesjährigen Abiturjahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp. Und wirklich mangelte es den 54 Schülerinnen und Schülern nicht an Kreativität. Ob es „Helden der Kindheit“ oder „Gruselkabinett“ hieß, an allen Tagen der Mottowoche gab es für den Rest der Schule phantasievolle Kostüme zu bestaunen. Wir wünschen unseren Abiturientinnen und Abiturienten viel Ausdauer beim Lernen, gute Erholung und Erfolg bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Der gesamten übrigen Schulgemeinde wünscht die Schulleitung ebenfalls erholsame Osterferien.
Gemeinsam für eine saubere Stadt
Freude bei Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp über leere Müllsäcke am Ende einer 10-tägigen Frühjahrsputz-Aktion vor den Osterferien
20. März 2013. Schneeregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt hielten die letzten beiden Klassen, die sich für die ENNI-Aktion "Gemeinsam für eine saubere Stadt" eingetragen hatten, nicht davon ab, ausgestattet mit Handschuhen, Zangen und blauen Säcken, das Gelände rund um die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp von Müll zu säubern.
Damit haben auch in diesem Jahr wieder über 300 Schülerinnen und Schülern von der 5. bis zur 13. Jahrgangsstufe an der ENNI-Aktion teilgenommen. Vom 12. bis 20. März durchkämmten Schülerinnen und Schüler das Gelände rund um ihre Schule. Während die Gruppe der Spielplatzpaten zusammen mit dem Sozialpädagogen Heiko Gersdorf ein besonderes Augenmerk auf den Spielplatz im Rheinkamper Ring legte, für die die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule seit mehr als einem Jahr die Patenschaft übernommen haben, zogen die anderen Kurse und Klassen gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen in das Gebiet zwischen Rathausallee und Jungbornpark.
Während die ersten Gruppen noch stolz volle Müllsäcke und auch größere Fundstücke, wie z.B.Toilettendeckel, präsentieren konnten, wurden die gefundenen Müllmengen im Verlauf der 10-tägigen Aktion immer geringer. Für die Kinder und Jugendlichen war dies im ersten Moment enttäuschend. Sie erkannten aber bald, dass der eigentliche Erfolg dieser jährlichen Gemeinschaftsaktion im Moers nicht darin liegt, mit möglichst vollen Müllsäcken zur Sammelstation zu kommen, sondern dass sich der Erfolg an möglichst leeren Säcken zeigt.
Ein Zeichen, dass die Anleitung zur bewussten Müllvermeidung in den Schulen, wie zum Beispiel mit dieser Müllsammelaktion, Früchte trägt. Denn: Wer schon einmal selber oder als Gemeinschaftserlebnis in der Gruppe Müll gesammelt hat, lässt den eigenen Abfall nicht mehr ganz so achtlos liegen. Bleibt zu hoffen, dass die vorbildliche Aktion der AFG-Schüler/-innen auch einen bleibenden Eindruck bei allen Erwachsenen hinterlässt und zur Müllvermeidung beiträgt.
Verena Michael

