Erweitertes Musisches Angebot
EMA: Das " Erweiterte Musische Angebot "
Seit der Schulgründung hat sich an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp ein musischer Schwerpunkt entwickelt, der sich auch im Schulleben manifestiert durch:
offene Angebote (z.B. Stepptanz),
Gestaltung der Räumlichkeiten durch Schülerinnen und Schüler (Kunst),
3 Veranstaltungen in jedem Schuljahr, während derer die Ergebnisse handlungsorientierten Lernens präsentiert werden,
die Aktivitäten von derzeit 7 Schulbands,
die Ergebnisse des vokal-instrumentalen Praktikums und des Literaturkurses der Jahrgangsstufe 12 sowie weiterer Theatergruppen (z.B. "Schwarzlicht-Theater"),
das Erweiterte Musische Angebot (EMA).
Das vom Förderverein der Schule getragene EMA fußt auf der Überzeugung, dass ein möglichst großer Teil der Schülerschaft zur sinnvollen Freizeitgestaltung im Musischen angeregt werden kann, wenn
die Kosten der dafür nötigen Ausbildung möglichst gering sind,
der Ausbildungsort leicht erreicht werden kann,
die Gefahr einer Fehlinvestition (z.B. durch den Kauf eines Instrumentes) vermeidbar ist.
Derzeit werden etwa 15 Prozent der Schülerschaft in einer zusätzlichen Unterrichtsstunde pro Woche im EMA unterrichtet. Mögliche Fächer sind:
Gitarre
E-Gitarre
E-Bass
Schlagzeug
Klavier
Keyboard
Trompete
Saxofon
Klarinette
Violine
Gesang
Kunst
Die Lehrkräfte sind professionelle Musiker und Musikerinnen bzw. Künstlerinnen und Künstler und zumeist Studierende des Lehramtes.
Die Teilnahme am EMA ist zu bezahlen. Allerdings liegen die Unterrichtsgebühren erheblich unter denjenigen vergleichbarer Angebote. Dies ist auf das Engagement des Fördervereines und die Unterstützung durch den Schulträger zurückzuführen.
Gelernt und (in den Mittagspausen) geübt wird auf von der Schulgemeinde finanzierten Instrumenten, die teilweise an den Wochenenden und in den Ferien entliehen werden können.
Unterrichten und Üben finden in entsprechend ausgestatteten Räumen in einem ca. 800 qm großen Keller statt. Der vom Schulträger zusätzlich im Rahmen eines Neubaus geschaffene Kellerraum wurde durch den Förderverein in für das EMA "passende" Unterrichts- und Übungsräume eingeteilt und akustisch entsprechend gestaltet. Hierbei haben Hausmeister, Schüler- und Lehrerschaft schon viele Stunden in gemeinsamer Arbeit außerhalb des "normalen" Schulalltages verbracht.
Der Rückfluss von Arbeitsergebnissen des EMA in den Unterricht ist bemerkenswert:
Natürlich profitieren die Fächer Kunst und Musik aber auch andere Lernbereiche der Schule, vor allem bei projektorientierten Unterrichtsvorhaben, vom musischen "know how" einiger Mitglieder der jeweiligen Lerngruppe - es entstehen Ausbreitungseffekte.
Besonders wichtig erscheinen die Auswirkungen auf den "heimlichen Lehrplan".
Der "EMA-Keller" wird zum sozialen Treff. In einem gemütlichen Raum des Kellers findet kommunikativer Austausch statt. Dieser von den Schülerinnen und Schülern selbst verwaltete Raum schafft die Brücke zwischen Schule und Freizeitgestaltung.
In ähnlicher Weise wirken die sich aus dem EMA bildenden und durch Lehrkräfte der Schule betreuten Schulbands. Deren Auftritte außerhalb der Schule schaffen für die beteiligten Schülerinnen und Schüler Einbindungen in das soziale Umfeld der Schule bei Vereinen, Organisationen und Wirtschaftsunternehmen sowie bei Wettbewerben und Festivals. Dadurch entstehen Kontakte, die über die Schulzeit hinaus wirken.

